• Si ce n'est pas un appel à continuer la grève en septembre, ça...


                                                              




  • Un débat entre Olivier Beaud, professeur de droit public à Paris 2 et Bernard Ramanantsoa, directeur général du groupe HEC.

    Après quatre mois de crise ouverte dans l'université, Libération organise un débat entre les représentants des deux «mondes» du supérieur, l'université et les grandes écoles.

    Avec Olivier Beaud, professeur de droit public à Paris-II, vice-président de l’association Qualité de la science française. Il est une figure de la contestation actuelle. Il a écrit une critique de la réforme du statut des enseignants-chercheurs devenue une référence pour les universitaires mobilisés. Il a été l’un des premiers signataires de l’appel pour la refondation de l’université, qui a recueilli près de 5 000 signatures et a participé à la Revue du Mauss qui a lancé le débat («L’université en crise. Mort ou résurrection ?», n° 33, 2009).

    Directeur général du groupe HEC, Bernard Ramanantsoa, 60 ans (et ex-HEC), est titulaire des DEA de sociologie, de sciences de gestion, et d’histoire de la philosophie. Comme ses collègues des grandes écoles, il est resté silencieux face à la crise universitaire.

    Le débat est animé par Véronique Soulé.

    Pour accéder aux vidéos, cliquer ici: http://www.liberation.fr/societe/06011045-peut-on-reformer-l-universite-sans-toucher-aux-grandes-ecoles


  • L'omniprésident cultive l'art de l'aposiopèse en parlant des blocages dans les universités. Cela ne manque pas de laisser songeur…

    http://tf1.lci.fr/infos/france/politique/0,,4417844,00-sarkozy-s-inquiete-de
    s-blocages-.html

  • Voici le fichier audio:

    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/05/13/dlf_20090513_0924_235fd74b.mp3

    et la version écrite:

    "Es wird kein Diplom im Streiken" geben

    Anhaltende Proteste gegen die Universitätsreform in Frankreich

    Von Burkhard Birke

    In Frankreich ist das soziale Klima derzeit ziemlich angespannt. Auch an den Universitäten. Dort halten Proteste gegen die Universitätsreform auch nach 15 Wochen immer noch an. Die Regierung droht den Universitätsbesetzern jetzt mit höheren Strafen.

    15 Wochen Streik und kein Ende in Sicht: Ein Dutzend von Frankreichs 83 Universitäten wird regelrecht blockiert, mindestens an der Hälfte fielen und fallen Vorlesungen aus. Unklar ist, ob geprüft und das Semester anerkannt werden kann. Wie beim Pingpong schieben sich streikendes Lehr- und Verwaltungspersonal sowie protestierende Studenten einerseits und die Regierung auf der anderen Seite die Schuld zu. Bildungsminister Xavier Darcos warnte die Blockierer:

    " Die öffentliche Meinung dreht sich gegen Sie, die Studenten und die Familien halten das nicht mehr aus. Es wird kein Diplom im Streiken, keinen Master in Petition oder Doktor in Blockade geben."

    Solche Drohungen kommen bei den streikenden Dozenten nicht gut an. Denn Darcos ist für Hochschulen gar nicht zuständig, das ist Ministerkollegin Pecresse und:

    "Ich glaube, dass Minister Darcos so wie auch viele männliche Mitglieder dieser Regierung vielleicht an einem Überschuss an Testosteron leidet, er möchte uns klein kriegen. Das ist ja die Rhetorik des Kampfes gegen den Geist. Das klingt vielleicht ein wenig dramatisch und pathetisch, aber ich glaube, darum geht es genau."

    Für die Germanistikdozentin Valerie Robert und ihre Kollegen von Sauvons les Universités, der Organisation "Rettet die Unis", geht es um Grundsätzliches. Begonnen hatten sie ihren Arbeitskampf Anfang Februar. Auslöser war das neue Dozentenstatut, das bei gleichzeitig vorgesehenen Stellenstreichungen aus Sicht der Dozenten weniger Zeit für Forschung und mehr für Lehre bedeutet. Für Ärger sorgen aber auch die Umstellung der Lehramtsausbildung auf Master mit dem Wegfall des Referendariats und vor allem das Hochschulautonomiegesetz. Die darin angeblich festgeschriebene Allmacht der Rektoren, die vermeintliche Professionalisierung der Hochschulen durch Drittmittelfinanzierung sehen vor allem die Geisteswissenschaftler als Bedrohung. Jean Francois Laplanie, Dozent an der Sorbonne in Paris:

    "Eigentlich wird das Problem, dass wir zwei Wege an der Hochschule haben, den normalen und den Eliteweg, von den heutigen Reformen nicht angetastet. Es wird irgendwie herumgebastelt an der Universität, damit mehr gespart werden kann."

    Aus diesem Grund haben sich die Studenten teilweise auch mit den Dozenten solidarisiert, ihren Widerstand gegen das vor mehr als eineinhalb Jahren verabschiedete Hochschulreformgesetz wieder aufleben lassen, vielleicht mit sinkender Begeisterung, aber auch einer gehörigen Portion Trotz.

    "Traurig, man arbeitet umsonst ..."

    "Ich bedauere weder die Proteste, den Streik noch die Blockaden ..."

    "Es ist gut, dass etwas passiert: dass Studenten und Lehrpersonal Vollversammlungen abhalten, die Unis blockieren, weil das doch unser einziges Mittel gegen die Unireform ist."

    "Es bleiben noch zwei Wochen Vorlesungen: Jetzt muss etwas passieren, damit wir unsere Zwischenprüfungen ablegen können."


    Was? - Das ist die Frage. Jean Francois Laplanie:

    "Damit die Streik- und Protestbewegung beendet wird, muss ein Zeichen kommen von der Regierung, dass wir gehört werden."

    Die stellt ihre Ohren taub. Reform um jeden Preis, Nachsitzen und Prüfungen - notfalls geschenkt? Die Fronten bleiben verhärtet, noch ist ein Ende nicht absehbar. Das Nachsehen haben am Ende wohl die Studierenden, die entweder nachsitzen müssen oder ein Semester verlieren.

    Source: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/964715/